"Neue Produktion" Der Doppelgänger.
Eine Heine-Fantasie.
Mit Yehuda Almagor und Manuel Quero
Premiere: 20.01.2012
Die letzten acht Jahre seines Lebens brachte Heinrich Heine in seiner „Matratzengruft“ in Paris zu, schwer krank, gelähmt, blind und doch unglaublich kreativ.
Der Schauspieler Yehuda Almagor und der Tänzer Manuel Quero werden die Erfahrungswelten dieses überbordenden Geistes in einem zerfallenden Körper erforschen – sie agieren als Doppelgänger, als Alter Ego des jeweils anderen. Dazu werden Stefan Wolf (Gesang) und Florian Betz (Marimbaphon) Klangräume entstehen lassen und die „Dichterliebe“ von Robert Schumann – eine Vertonung von Gedichten Heinrich Heines (Buch der Lieder) - neu interpretieren. Gedichte und Auszüge aus Briefen und Schriften Heinrich Heines und seiner Zeitgenossen bilden einen letzten Monolog des Dichters, der sich der Wirkung seiner Schriften immer bewusst war und sie - wie es ihm entsprach – am Ende seines Lebens ironisch kommentierte.
"Wenn ich sterbe, wird die Zunge / Ausgeschnitten meiner Leiche / Denn sie fürchten, redend käm ich / Wieder aus dem Schattenreiche"
Schauspiel: Yehuda Almagor
Tanz: Manuel Quero
Gesang: Stefan Wolf
Marimbaphon: Florian Betz
Regie und Bühnenbild: Yehuda Almagor; Dramaturgie und Co-Regie: Ursula
Almagor; Choreographie: Manuel Quero; Musik (Komposition und Bearbeitung):
Florian Betz; Lichtdesign: Thilo David Heins und Yehuda Almagor; Kostüme /
Ausstattung: Hanne Clauß und Ursula Almagor; Bühnenbau und technische
Leitung: Peter Jagoda; Fotografie: Manfred Haupthoff
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